Mit Sicherheit gestalten ...

Grauthoff Geldern:
Stahl-Zaun-Torbau seit 1954

Nachdem Firmengründer Josef Grauthoff 1953 als jüngster Handwerksmeister im Kammerbezirk Bielefeld seine Meisterprüfung abgelegt hatte, übernahm er 1954 in seinem Heimatort Mastholte eine Schmiede und Reparaturwerkstatt. Aufgrund seiner fundierten Kenntnisse und Fähigkeiten wuchs sein Auftragsbestand schnell und die Räumlichkeiten in Mastholte drohten aus allen Nähten zu platzen. Über die Kolpingfamilie, der er bis heute verbunden ist, knüpfte er Kontakte nach Geldern und wurde hier bei der Suche nach neuen größeren Räumlichkeiten in der Bauschlosserei Theodor Aengenheister am Boeckelter Weg fündig.

Auf einem Kolpingball lernte Josef Grauthoff auch seine spätere Ehefrau Agnes Bökamp kennen, die mit ihm gemeinsam die Meisterschule besuchte und ebenfalls 1953 ihre Meisterprüfung im Schneider-Handwerk ablegte.

1957 ließ Josef Grauthoff sich mit seiner Ehefrau Agnes in Geldern am Boeckelter Weg nieder und spezialisierte sich auf den Stahl-Zaun- und Torbau, also die Produktion aller denkbaren Zaun- und Sicherheitseinrichtungen.

1961 wurde der Betrieb um eine erste Fabrikationshalle mit Wohn- und Geschäftshaus erweitert, damals mit nur 4 Mitarbeitern. Bundesweit bekannt wurde Josef Grauthoff, als er 1964 einen besonderen, auf ihn patentierten Absperrpfosten erfand.

Seine Erfindung ermöglichte der Feuerwehr im Notfall die Zufahrt auf ein abgegrenztes Gelände. Denn der Pfosten konnte mit einem Feuerwehrhydranten-Schlüssel, der in allen Rettungsfahrzeugen enthalten ist, entriegelt und danach herausgenommen, bzw. umgelegt werden.

1979 beschäftigte Grauthoff bereits 20 Mitarbeiter, Tendenz steigend. Da der Bedarf nach Sicherheitseinrichtungen, bzw Grundsstückseinfriedungen ständig stieg, spezialisierte Grauthoff sich zusätzlich auf den Sektor Absperrgeräte. 1971 wurde eine weitere Produktionshalle errichtet um der ungebrochenen Nachfrage gerecht zu werden. Zusätzlich wurde das Sortiment um elektronisch gesteuerte Schiebetoranlagen für Großbetriebe und öffentliche Einrichtungen erweitert.

1991 hatte der Betrieb am Boeckelter Weg dann ebenfalls seine Kapazitätsgrenze erreicht und es wurde ein 7500 qm Grundstück an der Max-Planck-Str. im Gewerbegebiet Weseler Str. erworben. 1992 wurde dann im einem ersten Bauabschnitt eine 1330qm Produktionshalle, sowie 600qm Magazin und Sozialeinrichtungen fertig gestellt und 1999 dann in einem zweiten Bauabschnitt eine weitere Montagehalle sowie ein Verwaltungsgebäude. Hier finden heute die 20 Mitarbeiter Platz um die aktuelle Produktpalette mit viel Liebe zum Detail zu fertigen.